CDU Bundestagsabgeordneter Bernd Siebert lehnt Senkung des Ederseepegels für touristische Zwecke in Bodenwerder entschieden ab

Bernd Siebert MdB
Bernd Siebert MdB
„Eine Absenkung des Edersees zur Bespaßung von Touristen in Bodenwerder kann nicht akzeptiert werden und steht nicht im Einklang mit dem Zweck der Talsperre“, so der Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert in seiner Pressemitteilung zur geplanten Pegelsenkung des Edersees, um in Bodenwerder eine Weserwelle anlässlich eines Festes zu erzeugen.
„Der Edersee besitzt eine besonders große Bedeutung für die Wirtschaftsbetriebe und die Arbeitsplätze im Kreis Waldeck-Frankenberg. Eine Absenkung des ohnehin schon sehr niedrigen Pegels für eine touristische Attraktion ist nicht nachvollziehbar und muss verhindert werden. Ich habe mich mit einem entsprechenden Schreiben an das Wasserwirtschaftsamt in Hann. Münden gewandt und darum gebeten, diese geplante Aktion nicht zuzulassen, “ so Siebert weiter.

„Die Edersee-Talsperre ist vorrangig für den Zweck errichtet worden, als Ausgleichsreservoir für die Weserschifffahrt und den Betrieb des Mittellandkanals zu dienen. Rund um den Edersee haben sich zahlreiche kleinere und mittlere Unternehmen angesiedelt, die besonders jetzt in der Hochsaison im Sommer einen Großteil ihrer jährlichen Einnahmen erzielen. Die Funktion des Edersees für diese wirtschaftlichen Zwecke in Waldeck-Frankenberg darf nicht für die Interessen der Weserkommunen missbraucht werden. Hier gilt es auch, eine mögliche Entwicklung von Beginn an aufzuhalten, denn wenn Bodenwerder eine Genehmigung erteilt wird, könnten auch andere Kommunen an der Weser gleichlautende Anträge stellen. Dies kann nicht akzeptiert werden. Ich habe dies in meinem Schreiben an das Wasserwirtschaftsamt deutlich gemacht und erwarte eine positive Stellungnahme aus Hann. Münden,“ Bernd Siebert abschließend in seiner Verlautbarung.

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