Bernd Siebert MdB
Bernd Siebert MdB
Vergangenen Donnerstag wurden die Ergebnisse des aktuellen Frühjahrsgutachtens der wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstitute vorgestellt und im Deutschen Bundestag beraten. „Sie zeigen eindeutig: Es geht weiter aufwärts mit der deutschen Wirtschaft!, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert. Nach Berechnungen der führenden Wirtschaftsinstitute rechne man für das laufende Jahr mit einem Zuwachs von 2,8 Prozent, für das Jahr 2012 werde eine Steigerung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 2 Prozent prognostiziert.
 

Deutschland befinde sich damit auch 2011 in einem Hoch und der kräftige Aufschwung verstetige sich. Dies sei ein Erfolg der Unternehmen und vor allem der Arbeitnehmer. Die Unternehmen können auf eine hochqualifizierte und tatkräftige Belegschaft bauen. Deutschland sei Spitze in der Entwicklung und Vermarktung innovativer Produkte, wie die deutschen Exportzahlen aufzeigen. Nach dem jetzt vorgelegten Gutachten könne man endgültig sagen: Deutschland habe die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise überwunden. „Dazu hat auch die unionsgeführte Bundesregierung ihren nicht unerheblichen Anteil, hat sie doch stets nüchtern und sachorientiert die Geschicke geleitet“, so der CDU-Abgeordnete aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Die Anti-Krisenpolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel habe sich als richtig erwiesen. Dies zeige auch der Vergleich innerhalb der EU. „Die Union werde alles daran setzen, dass diese positive Entwicklung auch in den nächsten Jahren anhält, damit sich auch zukünftig der Arbeitsmarkt und die Löhne positiv entwickeln“, so Siebert. Dazu bedürfe es auch weiterhin einer konsequenten Konsolidierung der öffentlichen Haushalte. Vor diesem Hintergrund gehe Deutschland auch hier mit gutem Beispiel voran und werde schon 2011 die Drei-Prozent-Defizitgrenze der EU wieder unterschreiten.

Hintergrund:
Der positive Wachstumstrend wird sich nach dem Frühjahrsgutachten auch äußerst günstig auf die Beschäftigungssituation auswirken. Die Wirtschaftsforscher rechnen mit rapide sinkenden Arbeitslosenzahlen: Für die Jahre 2011 und 2012 wird eine Arbeitslosenquote von 6,9 Prozent bzw. 6,5 Prozent erwartet. In diesem Jahr werden damit durchschnittlich nur rund 2,88 Millionen Erwerbsfähige arbeitslos sein. Das sind gut 360.000 weniger als im Vorjahr. 2012 wird die Arbeitslosenzahl durchschnittlich sogar auf gut 2,7 Millionen sinken. Damit verbessert sich automatisch die Einkommenssituation der privaten Haushalte weiter. Dies stützt die Binnennachfrage. Der Aufschwung ruht damit nicht nur auf dem traditionell starken Export allein.
 
 

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