Knapp eine Million vom Bund für den Denkmalschutz im Wahlkreis 170

Bernd Siebert, MdB
Bernd Siebert, MdB
In den Bundestagswahlkreis 170, der den Landkreis Schwalm-Eder und den Frankenberger Raum umfasst, fließen knapp eine Million Euro aus dem Denkmalschutzsonderprogramm 10 des Bundes.
 
„In Zusammenarbeit mit unserem hessischen CDU-Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestags, Frau Abgeordnete Patricia Lips MdB (Rödermark), konnte ich für diverse Projekte Fördergelder organisieren“, freut sich der heimische Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert (Gudensberg).

Die Bundesmittel fließen in alle Winkel des Wahlkreises. Die Restaurierungs- und Dacharbeiten am Schloss Hausen in Oberaula werden mit 200.000,00 Euro vom Bund bezuschusst und damit aktiv der Erhalt einer der letzten Rundburgen in Deutschland unterstützt. Nach Allendorf (Eder) fließen 260.000,00 Euro. Maßnahmen an der sogenannten Alten Kirche werden hierdurch bezuschusst. Die Stadt Spangenberg wird beim Erhalt der mittelalterlichen Stadtmauerreste unterstütz. Das Projekt wird mit 50.000,00€ bezuschusst. Der größte Teil der Summe geht nach Schwalmstadt-Treysa. Dort werden die Bau- und Restaurierungsmaßnahmen am Hospital-Zum-Heiligen-Geist mit 400.000,00 Euro vom Bund unterstützt.
 
„Wir haben in unserer Heimat eine einzigartige Kulturlandschaft, was sich auch in der Architektur widerspiegelt. Der Erhalt wichtiger Kulturdenkmäler liegt mir deshalb sehr am Herzen“, so Siebert.
 
Denkmalschutz und Denkmalpflege sind zwar in erster Linie Aufgaben der Länder, der Erhalt wichtiger nationaler Kulturdenkmäler ist aber von je her auch ein Schwerpunkt der Kulturpolitik des Bundes. Gefördert werden können durch das Denkmalschutzsonderprogramm 10 grundsätzlich nur Maßnahmen, die der Substanzerhaltung und Restaurierung im Sinne der Denkmalpflege dienen. Fachleute schätzen, dass es in Deutschland rund 1,3 Millionen Kulturdenkmäler und darunter 46 UNESCO-Welterbestätten gibt: von Einzeldenkmälern bis zu ganzen historischen Stadtkernen. 

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