Bei der diesjährigen Sommerbereisung in Niedenstein stand ganz der Tourismus im Vordergrund. Begleitet von Vertretern aus Vorstand und Fraktion des CDU-Stadtverbandes informierte sich der Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert (CDU) über die aktuelle kommunalpolitische Situation in der Stadt im Habichtswald. Der Anfang wurde bei einem gemütlichen Gespräch im Haus des Gastes, dem Schwimmbad, gemacht. Gemeinsam mit Herrn Bürgermeister Werner Lange und Frau Christina Georg von der Touristischen Arbeitsgemeinschaft (TAG) Habichtswald sprach man über die Entwicklung dieses Wirtschaftsbereichs in den letzten acht Jahren seit der Gründung.

Beide konnten herausstellen, welche Bedeutung der Tourismus für Niedenstein hat und welche positiven Entwicklungen es in den letzten Jahren gab. Die TAG fungiert als Zusammenschluss von Bad Emstal, Edermünde, Gudensberg und Niedenstein in touristischen Fragen. Dabei handelt es sich um ein örtliches Tourismusangebot, eingebettet in neue, regionale Strukturen. Man war sich einig, dass der Tourismus ein stetig wachsender Wirtschaftszweig ist und so für die Entwicklung Niedensteins nachhaltige Impulse liefern könne. Die Schwerpunkte der Arbeit der TAG liegen in der Vermittlung von Tradition, Geschichte, Kultur und Natur verbunden mit dem Aufbau eines funktionierenden Netzwerks von Übernachtungsmöglichkeiten, Gastronomie und der heimischen Wirtschaft. So steigerte sich nicht nur die Zahl der Übernachtungen, sondern auch generell die Zahl der zur Verfügung stehenden Betten und nicht zuletzt auch die Zahl der aktiven Gastronomen. Darüber hinaus habe man es geschafft, die Region positiv zu vermarkten, indem man rund um den Luftkurort ein breites Spektrum an Wander- und Radwegen im südlichen Habichtswald anbieten könne. Mit dem Habichtswaldsteig verfüge man sogar über einen zertifizierten Premiumwanderweg. „Eine positive wirtschaftliche Entwicklung schafft Arbeitsplätze und Einkommen –und beides bringt Geld in die kommunale Kasse. Hier wird sich Niedenstein sicherlich in der Zukunft positiv positionieren“, so Siebert.
 
Im Anschluss sprach man noch kurz über den Wohnmobil-Tourismus in Niedenstein und die von der CDU-Fraktion angeregten und infrastrukturell sehr günstig gelegenen Stellplätze direkt am Schwimmbad. 
 
Auf dem Campingplatz Weißenthalsmühle in Kirchberg traf die Gruppe mit den neuen Eigentümern zusammen, einer niederländischen Familie. Unter der Führung von Frau Lavina van Ewyck, der neuen Eigentümerin, konnte man Einblicke in die Umbaumaßnahmen und die Neukonzeption dieses touristischen Kleinods gewinnen. Nicht nur die Dauercamper sollen sich hier wohlfühlen, auch neue Touristen sollen diesen landschaftlich wunderbar gelegenen Ort kennenlernen. Auch eine neue Gaststätte ist geplant. Diese soll zu Weihnachten eingeweiht werden. Aus Sicht der Stadt hege man die Hoffnung auf eine Belebung des Tourismus durch Natur- und Wald-nahe Angebote im Ortsteil Kirchberg. Frau an Ewyck stellte besonders heraus, dass die Verankerung des Campingplatzes im Leben der Niedensteiner für sie besonders wichtig sei.
 
Der Abschluss wurde dann in gemütlicher Runde in der Jausenstation Kirchberg gemacht. Hier kann man bei einer herzhaften Mahlzeit oder selbstgebackenen Torten und Kuchen verweilen. Angeschlossen an einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Ferkelzucht und Schweinemast, seit 1989 auch mit Hofladen mit selbst erzeugten Wurstwaren und anderen Spezialitäten aus der Region, gehört fest zu den touristischen Angeboten in Niedenstein. 2001 errichtete die Familie Opfermann-Heun hier die Jausenstation als gemütliches Ausflugslokal für Tagesgäste, Wandergruppen und Vereins-Versammlungen oder Familienfeiern.
 
Siebert bedankte sich bei allen Vertretern aus Vorstand und Fraktion, aber auch den Gewerbetreibenden für diesen gelungenen Tag.
 

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