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25.02.2011, 22:47 Uhr
Bernd Siebert: Wir kümmern uns aktiv um die Attraktivität der Bundeswehr
Die Bundeswehrreform nehme zusehends Konturen an. Ab Mitte des Jahres dienen nur noch Freiwillige in den Streitkräften. „Vor diesem Hintergrund hat sich in dieser Woche die Arbeitsgruppe „Attraktivität des Dienstes in der Bundeswehr konstituiert und bereits die Arbeit aufgenommen“, berichtet der nordhessische Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert, der Mitglied des Verteidigungsausschusses ist.
Diese weitreichendste Reform in der Geschichte der Bundeswehr stelle uns alle vor große Herausforderungen. Die Nachwuchsgewinnung sei dabei eine der zentralen Fragen für die Zukunft der Bundeswehr. Nicht nur die Aussetzung der Wehrpflicht, sondern auch der zunehmende Wettbewerb um die „klügsten Köpfe und geschicktesten Hände“ mache das Thema zentral. „Wir wollen, dass auch nach dem Ende der Wehrpflicht motivierte und qualifizierte junge Menschen den Weg in die Armee finden. Dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen“, merkt Siebert an. Eine von ihnen sei die Attraktivität der Bundeswehr als
Arbeitgeber.
Die Unionsfraktion habe mit der Einrichtung einer Arbeitsgruppe dem Thema „Attraktivität des Dienstes“ einen besonders wichtigen Rahmen gegeben. „In diesem Gremium werden wir im Sinne unserer Soldatinnen und Soldaten Ideen und Vorschläge erarbeiten, um das Verteidigungsministerium nach Kräften zu unterstützen“, so der Bundestagsabgeordnete weiter. Unser Anspruch bleibe es, dass die Bundeswehr als Spiegelbild der Gesellschaft eine Heimat für all
diejenigen jungen Menschen sei, die bereit seien, ihren Beitrag für unser Land zu leisten. Ältere Artikel finden Sie im Archiv.
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